Die katholische Kirche

Die Entstehung der katholischen Seelsorgerstelle Uelsen fällt in die Monate März bis Mai 1946, als katholische Ostvertriebene mit den Flüchtlingstransporten nach Uelsen und den umliegenden Bauernschaften kamen. Die Entfernungen und die zum Teil schlechte körperliche Verfassung der Menschen verhinderten einen Gang zur katholischen Pfarrkirche nach Neuenhaus. Am 25. August 1946 wurde die erste Eucharistiefeier in einem Klassenraum gefeiert. Später, nach dem Abzug der Militärbesatzung, konnte eine alte hölzerne Unterkunftsbaracke im Marschbölt provisorisch zu einem Gotteshaus umgebaut werden. Mit einigen Renovierungen und Umbauten tat diese Barackenkirche ihren Dienst bis zum Ende der 70er Jahre. Am 20. Mai 1978 wurde die neue St.-Antonius Kapelle an der Höcklenkamper Straße eingeweiht und benedeziert. Sie gehört zur röm.-katholischen Kirchengemeinde St. Maria Himmelfahrt in Neuenhaus und dient etwa 630 Katholiken in der Samtgemeinde Uelsen als Mittelpunkt. Wer die Kapelle betritt, erlebt ein architektonisch besonders eigenwilliges, variabel gestaltetes und mit der Gemeinde abgestimmtes Kircheninneres.